Freitag, 20. März 2015

Be happy!

Ihr Lieben,

heute ist der international day of happiness.
Viele von uns- mich ausdrücklich eingeschlossen- meckern zu viel. Ich glaube, ich rede manchmal mehr über Dinge, die mich stören als über Dinge, die mich glücklich machen.
Das ist ganz schön bescheuert. Denn es ist bewiesen, dass positives Denken uns weiterbringt. Negatives Denken dagegen bremst uns aus und hindert uns daran die Ziele zu erreichen, die wir uns setzen.
Deswegen kämpfe ich dagegen an und schicke eine volle Portion Anti-Meckern ins Netz. Hinterlasst doch in den Kommentaren etwas, das euch glücklich macht. Das macht mich dann wiederum glücklich :D





100 Dinge, Momente und Gefühle, die mich glücklich machen (in keiner festen Reihenfolge):
  1. Neben meinem Mann aufwachen
  2. Küsse 
  3. Kuscheln
  4. Käsekuchen
  5. Leckeres, gesundes Essen
  6. Ein anstrengendes Workout
  7. und der Muskelkater danach
  8. Selbstgemachte Limonade 
  9. und selbstgemachter Eistee
  10. Mein Mäuschen
  11. Von Sonnenstrahlen geweckt werden
  12. Cooki-Eis
  13. Frische Erdbeeren
  14. Sommerregen
  15. Regenbögen
  16. Ein Kommentar auf dem Blog und auf Instagram
  17. Ein Lächeln (eines Fremden)
  18. Feierabend
  19. Heiße Sommer
  20. Frühlingssonne
  21. Goldene Herbsttage
  22. Urlaub am Meer
  23. Sonnenuntergänge
  24. Schönes Licht
  25. Ein gutes Buch auf der Terrasse zu lesen
  26. Eine gelungene Maniküre (natürlich selbstgemacht)
  27. Wenn ich für andere koche und es ihnen schmeckt
  28. Ganz fest in den Arm genommen werden
  29. Ein schönes neues Kleidungsstück
  30. Vogelgezwitscher
  31. Einen Regenschirm dabei haben und keinen zu brauchen.
  32. Mit meinen Freundinnen quatschen oder schweigen.
  33. Thermenbesuche
  34. Schneeflocken
  35. Babylächeln
  36. Lachende Kinder
  37. Anderen ein Geschenk machen
  38. Kochen
  39. Bloggen
  40. Fotografieren
  41. Pastellfarben
  42. Nach Hause kommen und der Abwasch ist erledigt (Hallo Mann, so einfach kriegst du mich glücklich)
  43. Sonntagsnachmittagsschläfchen
  44. Tatortabende mit dem Mann und dem Bruder
  45. Fortsetzungen von geliebten Serien
  46. Andere zum Lachen bringen
  47. Neue Leute kennen und lieben lernen
  48. Mein Mann
  49. Meine Freundinnen
  50. Mein Bruder
  51. Bunte Schatten
  52. Ein Vogelschwarm, der Richtung Norden zieht
  53. Sonne nach einem Regenschauer
  54. Blumen
  55. Selbst geerntetes Obst und Gemüse
  56. Schöne Notizbücher
  57. Ein gut aufeinander abgestimmtes Outfit
  58. Ein Kompliment dafür
  59. Wachsende Muskeln
  60. Schrumpfende Fettpolster
  61. Schöne Kalender
  62. Helle Räume
  63. Sonnenbaden
  64. Gebete
  65. Kaffee
  66. Erdbeerkuchen
  67. Ein Stück Schokolade
  68. Eng umschlungen einschlafen
  69. Sternenklare Nächte
  70. Ausschlafen
  71. Lange frühstücken
  72. Feuerwerk
  73. Den ersten Schmetterling im Jahr sichten
  74. Neue Rezepte kreieren
  75. Urlaub (auch einfach nur zu Hause)
  76. Aperol Spritz
  77. Schöne Fotos
  78. Sympathische Blogs
  79. Pasta
  80. Keine Migräne haben
  81. Der Start beim Fliegen
  82. Kettenkarussell fahren
  83. Liebe Kollegen
  84. Churros con chocolate
  85. Jahrmarktduft
  86. Musik
  87. In Erinnerungen schwelgen
  88. Pläne für die Zukunft schmieden
  89. Umdekorieren
  90. Inspiration
  91. Familientreffen ohne Zwang
  92. Meine Familie
  93. Geschmolzener Käse (leider leider)
  94. Gefrorene Sahne in Spagetti-Eis 
  95. Einen lieben Brief, eine Mail oder ein Päckchen zu bekommen
  96. Sand unter den Zehen
  97. Der Duft eines geliebten Parfums
  98. Einen heißbegehrten limitierten Artikel zu ergattern
  99. Der perfekte Lidstrich
  100. … dass dich das alles interessiert ☺
Es ist gar nicht so schwer 100 Punkte zu finden, das erstaunt mich. Erst wollte ich nur 20 Punkte aufschreiben, aber jetzt fallen mir noch 100 andere Gründe ein, wieso mich graues Regenwetter nicht runterziehen kann.
Ich wünsche euch einen Tag voller Glück!

Sonntag, 15. März 2015

Trari, trara, der Lenz ist da (irgendwo. Ganz bestimmt.)

Einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben!

Ja, ich lebe noch. Auch wenn ich momentan hier und auf Instagram etwas abstinent bin. Gründe dafür gibt es wieder mal viele.

Dazu gehört auch zugegebener Maßen ein Mangel an Ideen und Motiven. Ich hänge zwischen Winter und Frühling fest und habe dann, wenn die Sonne mal rauskommt und nach Frühling schreit, meistens einfach keine Zeit meine Kamera zu schnappen und loszuziehen. So ist das halt, wenn man feste Arbeitszeiten hat ;)

Heute gibt's deshalb eine Ladung Frühlingsdeko. Ich bin unbedingt ein Fan von natürlicher Deko, hellen Tönen und weißer Keramik.
Eigentlich stehen noch einige DIY-Projekte für den Frühling auf meiner Agenda... Mal schauen, ob ich für diese bald endlich Zeit finde...


Kleine Vasen sind immer schön. Ob nun mit oder ohne Inhalt. Diese beiden hübschen rosa Väschen sind von Depot, der Keramikschmetterling und die Holzschmetterlinge auch. Die kleine grüne Vase habe ich vor einiger Zeit bei Ikea gekauft.




Under the dome ist auch Frühling. Mein Dekobrett sollte eigentlich ein Bücherbrett werden. Aber die Bücher wurden erfolgreich in den Schrank verbannt.
Bilderrahmen: Ikea
Eimer: Action
Kuppel, Schmetterlinge, Zweig: Depot
Vase: Hema 


Die "Käsehaube" ist mein Ganzjahresbegleiter. Ich mag es einfach sehr neue Objekte darunter in Szene zu setzen. Je nach Jahreszeit mit Blumen, Blättern, Streuschnee. Kleine Veränderungen können eben viel ausmachen.


Ein Liedtext, der mir immer im Frühling durch den Kopf schwirrt. Aus einem Werbesong für einen Reinigungstuchhersteller xD Kennt den zufällig noch jemand?




Ich sag es immer wieder: Gurkengläser sind Alleskönner. Deswegen quillt unsere Vorratskammer über vor lauter leeren Gläsern. Kann man ja immer mal gebrauchen. Erde rein, Blumenzwiebel rein, gießen und sprießen lassen. Die Hyazinthe wuchs leider ziemlich schnell ziemlich hoch, sodass sie bald den Kopf hängen ließ. 





Im Flur ist's puristisch. Weiße Keramikvasen haben es mir sehr angetan. Links: DM, Mitte: Ikea, rechts: Depot

Die Schlüsselschale ist ein DIY. Anleitungen für Schalen aus Schallplatten findet ihr zahlreich im Netz, einfach mal suchen.


Es dominieren also helle Farben, Schmetterlinge und Vasen meine Frühlingsdeko. Ein absolutes Muss sind auch ständig frische Schnittblumen (deswegen ja auch der ganze Vasenwahn).
Zu Ostern wird's noch ein wenig eiriger, aber dieser Osterhasen- Hühnerkitsch ist mal so gar nicht meins.

Macht es euch gemütlich. Hier regnet es, aber ich mache mir einfach Frühling im Herzen.

P.S:: Es wird Zeit, dass ich mich näher mit Belichtung, Weißabgleich und so weiter beschäftige. Ich bin einfach NIE zufrieden mit meinen Bildern. Habe mir ein Buch zur Foodfotografie angeschafft und hoffe, dass es mich auch grundsätzlich in einigen Punkten weiterbringt. Wenn ich also jetzt wieder eine Zeit nichts neues poste, liegt das an harter Theoriepaukerei ;)

Montag, 2. März 2015

After the rain...



Hallo ihr Lieben,
manchmal habe ich das Gefühl, das Leben rauscht an mir vorbei. Gefangen in der Alltagstretmühle läuft es immer gleich ab: aufstehen, anziehen, zur Arbeit fahren, arbeiten, Pause, arbeiten, zum Sport, nach Hause, kochen, aufräumen, auf die Couch, schlafen.
Ich fiebere jede Woche aufs Wochenende hin und wenn es dann da ist, ist es auch schon wieder vorbei. Weil einfach so viel Zeit für Mussdinge drauf geht: putzen, waschen, bügeln, Familienbesuche, dem Mann beim Lernen unterstützen.
Deswegen liebe ich freie Sonntage. Freie andere Tage auch, klar. Aber sonntags komme ich dann doch am ehesten dazu endlich mal die Dinge zu tun, die ich tun möchte.
Gestern Morgen fiel ich schon um halb neun aus dem Bett- mit dem Gedanken im Kopf: Du kannst heute einen Mittagsschlaf machen. Ich liebe es tagsüber für ein Stündchen ins Bett zu kriechen und mit dieser Aussicht fiel das Aufstehen echt nicht schwer. 
Während der Mann noch schlief, beseitigte ich erst mal schnell das Chaos in Wohnzimmer und Küche von der Familienfeier am Samstag. Dann schnappte ich mir die liegengebliebene Bügelwäsche und zog mir während meiner verhasstesten Hausarbeit zwei Folgen Gossip Girl rein. Als der Mann dann irgendwann in die Küche schlurfte, hatte ich also schon jede Menge Muss-Zeug beseitigt und siehe da: Der Himmel klärte auf. Platz für Sonne, Zeit für uns: Oh, geliebter Sonntag.

Beim Frühstück entschieden wir uns dann für einen kleinen Haldenspaziergang und auf des Mannes „Aber irgendwas in der Nähe“ ging es nach Gelsenkirchen zur Halde Rheinelbe. 
Wie ja bereits vor ein paar Monaten erwähnt, bin ich zwar ewiges Ruhrpottkind, aber vollkommener Haldenneuling. Die Halde Rheinelbe hatte ich zuvor noch nie betreten. 
Auf dem Weg dorthin fing es zwar kurz an zu regnen, aber an Tagen wie diesem stört einen das nicht. Da grinst man drüber und sagt sich: Ist nur `n Schauer. After the rain the sun will shine…
So war’s dann auch. Bis wir geparkt hatten, strahlte die Sonne schon wieder. 
Die Halde Rheinelbe ist jetzt kein wirkliches Highlight. Sie ist weder besonders hoch, noch besonders hübsch. Ganz oben (was wirklich nicht sooo weit oben ist), befindet sich eine Ansammlung von Steinen. Anscheinend ein Kunstwerk. Meiner Meinung nach wurde es allerdings erst durch die Graffities ein wirkliches Kunstwerk. 
Aber wir wollten ja auch nur ein wenig spazieren und nicht wandern. So manche Halde verlangt ja schon einige Beinmuckies, da ist die Rheinelbe eher so die Seniorenausgabe einer Halde.



Selbstverständlich war die Kamera im Gepäck und ich muss sagen, die Lichtverhältnisse waren schwierig. In der einen Sekunde strahlender Sonnenschein, dann wieder schwupps ne Wolke. Mit meinen Bildern bin ich daher nur so mittelprächtig zufrieden. Aber immerhin endlich mal wieder Fotos.




Wir hielten uns nicht wirklich lange oben auf. Der Ausblick war okay, aber nicht wirklich spannend und- mein lieber Scholli- es windete schon ziemlich stark. Kein Scherz, der Wind drückte mich teilweise tatsächlich etwas zur Seite. Der Mann hatte echt Angst, dass sein holdes Weib davongetragen wird. Wurd ich aber nicht ;)

Der Rest des Tages fiel dann auch ganz nach meinem Gusto aus: essen, schlafen, essen und Kaffee trinken, Essen machen, essen und Polizeiruf. Wir waren erst ein wenig enttäuscht, dass kein Tatort kam, aber der Rostocker Polizeiruf taugt auch sehr.


Ich konnte gestern jedenfalls jede Menge Kraft tanken. Meinen Wecker musste ich heute Morgen zwar trotzdem einige Male zum Schlummern bringen, aber der Sonnenschein erleichterte doch schon einiges.


Ich wünsche euch allen eine tolle Woche mit ganz viel Sonne im Herzen!

Sonntag, 1. März 2015

Gesunde Chicken Nuggets

Hallo ihr Lieben,

ich liebe gesunde Ernährung. Meine bisherigen Rezepte hier haben das bisher nicht verraten, ich weiß. Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste Grund ist, dass ich mich noch nicht besonders lange mit dem Thema auseinander setze, vor allem mit dem Konzept des Clean Eatings. Ich bin kein Ernährungsexperte, aber ich merke einfach, was meinem Körper gut tut: frische Lebensmitteln mit vielen Nährstoffen, wenigen, guten Fetten, komplexe Kohlenhydrate.
Mein Bruder steht kurz davor sein Studium Fitness and Health Management aufzunehmen und er trainiert mit meinem Mann fast jeden Tag. Ernährung gehört einfach zu den wichtigsten Themen bei uns ;)

Ich muss echt sagen, wenn ich jetzt fettige oder zu süße Sachen esse, merke ich sehr schnell, dass es mir nicht gut tut: Vollegefühl, Süßigkeiten sind viel zu süß und ich habe wieder Lust auf gesundes Essen.
In meinem Freundeskreis nerve ich sicher schon einige mit meinem Gefasel :D

Wie auch immer. Ich mag euch heute ein super einfaches Rezept für gesunde Chicken Nuggets vorstellen. Sie sind wirklich super lecker und kommen fast ohne zusätzliches Fett aus.

Zutaten (3 Portionen):

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • ca. 100 g ungesüßte Cornflakes (z.B. von Allnatura)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Worcester Sauce
  • Cayenne-Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
Das Hähnchen waschen, trocken reiben und in kleine Stückchen schneiden.
In einer Schüssel Gewürze mit Öl, etwas Worcester Sauce und 1-2 EL Wasser mischen.
Die Hähnchenstücke darin mischen. Wer es würziger mag, mariniert das Hähnchen schon am Vortag.
In einer Schüssel das Ei verquirlen. Die Cornflakes ein wenig zerkleinern (z.B. in einem hohen Gefäß mit einer Suppenkelle) und auf einem flachen Teller verteilen. Ein wenig Salz untermischen.
Die Hähnchenstückchen erst im Ei und dann in den Cornflakes wälzen. Eventuell etwas andrücken und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Ca. 30 Minuten in den Ofen, nach 15 Minuten einmal wenden, damit alle Nuggets schön knusprig werden.




Na, sehen sie nicht aus wie ihre fettigen Verwandten? Sind auch mindestens genau so lecker, liegen aber überhaupt nicht so schwer im Magen. Ein klarer Fall von Fett muss nicht sein.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!



Dienstag, 24. Februar 2015

Marc Watson- Überlebensgroß



Die Handlung:
Ich finde es immer ein wenig schwer die Handlung eines Romans zu beschreiben ohne zu viel vorweg zu nehmen. Deswegen umreiße ich nur ganz kurz das Thema.
Dominik ist Fotograf, führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich. Denn in seinen Memoiren (so liest sich der Roman) lässt er uns hinter die Kulisse blicken. Er erzählt uns von seiner Familie, seinem Bruder, mit dem er sich nicht versteht; von seiner Schwester, die er über alles liebt. Von der menschlichen Kälte und der verzweifelten Suche nach Wärme.
Von der Frau, in die er sich verliebt, die er heiratet. Von seiner Tochter.
Eigentlich ein ganz normales Leben. Oder eben auch nicht. Denn Gefühle kann man nicht kontrollieren.

Der Schreibstil/ die Stimmung:
Wenn ein Roman in der Ich-Form geschrieben wird, kommt man meist nicht an der Sympathie zum Protagonisten herum. So ging es mir auch hier, obwohl ich mit so einigem, was Dominic tut oder sagt überhaupt nicht einverstanden bin. Aber Watson schafft es trotzdem, dass ich Dominic alles Glück der Erde wünsche.
Schön geschrieben, eindringlich, ohne gekünstelt oder übertrieben zu wirken. Leicht runterzulesen, aber nicht platt. Auf jeden Fall gute Unterhaltung.

Mein Fazit:
Habe ich geweint? Nein.
Ich war leider ein wenig enttäuscht. Nachdem ich Watsons „11 Leben“ gelesen habe und es wirklich geliebt. Zwischendurch habe ich geheult wie ein Schlosshund. Das Thema von „Überlebensgroß“ hat mich nicht ganz kalt gelassen, aber auch nicht im Entferntesten so berührt. Ich denke aber, dass Watson seine Leser genau an diesen Punkt bringen wollte: Seine eigene Moralität zu hinterfragen und sich die Was-wäre-wenn-Frage zu stellen.
Durchaus also ein gelungener, unverblümter, ehrlicher Roman. Es lohnt sich ihn zu lesen und er wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.